Kaugummis 

 

Stellt euch vor, ihr lauft durch einen Supermarkt und bleibt vor dem Regal, kurz vor der Kasse stehen. Dort befinden sich üblicherweise kleine Naschereien und ein großes Angebot an Kaugummis in verschiedenen Geschmacksrichtungen. 
Doch wusstest du, dass Kaugummis Mikroplastik enthalten? 

Die Neuartigen Kaugummis wie „Truegums“ oder „Forestgum“ verzichten auf diese gesundheits- und umweltschädlichen Zutaten (Anzeige/Werbung). Verwendet werden pflanzliche Zutaten und biologisch abbaubare Rohstoffe, womit alles im "grünen Bereich" ist. 

Fact: 

„Weltweit werden pro Jahr fast 600.000 Kaugummis gekaut“. Jugendliche im Alter von 14- bis 19 Jahren kauen jährlich pro Person 2,5 kg! (WDR 2018).
"35-50 Kaugummis kleben fast auf jedem Quadratmeter Straße in Deutschland" (forestum.de)
Stell dir jetzt vor, wie viel
Mikroplastik unserer Körper schon aufgenommen hat.
Zeit für eine Umstellung auf plastikfreie Kaugummis. 

Einkaufsmöglichkeiten: 

*DM
*Online

Drops für Reinigungsmittel

Der heutige Blogpost handelt von dem Thema "Putzen". Im Supermarkt und Drogeriemärkten gibt es eine Vielzahl an Reinigungsmitteln, die sich in verschiedenen Plastikbehältern befinden. Du brauchst Reinigungsmittel für's Bad, für die Küche, für den Boden für die Fenster und und und. Da häufen sich schon eine Menge Plastikflaschen an.

Fact:
Wusstest du, dass der Mensch im Jahr durchschnittlich 15 Reinigungsmittel für das Putzen im Jahr kauft? (Galileo)



Eine Alternative sind die neuartigen & nachhaltigen Reinigungsdrops für verschiedenste Anwendungen (Badreiniger, Glasreiniger, Küchenreiniger). 

Du löst den Tab ganz einfach in einer Glasflasche oder recycelten Plastikflasche mit Sprühfunktion auf und los geht's. Wenn dir also demnächst dein Putzmittel ausgeht, teste doch einfach mal diese Idee, um Plastik zu sparen. Finden tust du die Reinigungstabs auf verschiedenen Internetseiten (everdrop, klaeny) oder in dm-Märkten (dm-Eigenmarke).

  • 1 Tab für 500 bis 750 ml Reinigungsmittel kostet ca. 1 Euro (je nach Anbieter Abweichungen) 


Weitere Alternativen für den Putzmarathon:

  • plastikfreie Waschmittel / Feinwaschmittel
  • plastikfreie Spülmaschinentabs


(Quelle: everdrop.de)



Wasser sprudeln und befüllbare Flaschen

Wasser sprudeln (z.B. Sodastream) ist heutzutage schon in aller Munde.
 „Sprudeln statt schwer schleppen“ heißt es in den Werbungen.
Doch neben der lästigen Schlepperei nach dem Einkaufen gibt es noch weitere negative Aspekte, welche die Verbraucher*innen mit ihrem Kauf meiden können:
Eine Plastikflasche erfordert bei der Herstellung die 5fache Menge im Vergleich zum herkömmlichen Inhalt. 340.000.000 Flaschen und Dosen werden jährlich nicht recycelt. Und eine Flasche braucht rund 450 Jahre bis sie vollständig zersetzt und schadet so auch noch der Natur, den Pflanzen und den Tieren (sodastream.de). Die Nutzung des Wassersprudeln hat also zahlreiche positive Aspekte. Falls ihr nicht auf Sprudelwasser steht, nutzt doch statt Einwegflaschen einfach wiederbefüllbare Flaschen.

Fact: 

Es gibt verschiedene Modelle des Wassersprudlers. Man kann ihn im Internet schon ab 39,99 Euro erwerben. Ein hochwertigeres Modell „Crystal Clear“ ab 99,99 Euro. 
Das ist doch ein super Weihnachtsgeschenk, oder nicht?

Bild – Anzeige/Werbung 

Seife & Seifensäckchen 

Im Drogeriemarkt befinden sich zahlreiche Shampoos, Kuren, Bodylotions,... . Diese Vielzahl entsteht durch die zahlreichen Gerüche und positiven Versprechungen für unseren Körper. Geschmeidigkeit, 24 h Frische heißt es in den verschiedenen Werbungen, sodass wir als Verbraucher*innen sehr stark zum Kauf beeinflusst werden können. Ein weiterer Nachteil ist das Plastik, welches oftmals als Verpackung für die Körperpflege dient. Nach einigen Benutzungen landet diese einfach im gelben Sack. Aber auch im Duschgel (beispielsweise Peeling-Lotionen) kann Mikroplastik stecken, welches durch das Auftragen und Abspülen in unsere Umwelt gelangt. Eine Alternative für dieses Dilemma findest du in verschiedenen Drogeriemärkten. Da die Verbraucher*innen zur Nutzung fester Seife tendieren, richtet sich auch der Markt mit dem entsprechenden Angebot nach dieser Nachfrage. Viele Kosmetik-Unternehmen ziehen mit und bieten, zusätzlich zu herkömmlichen Produkten, feste Seifen im Drogeriemarkt an. Bestenfalls sind diese Seifen noch in Pappe statt Plastik eingepackt und besitzen die Aufschrift "100% plastikfrei". 


Zum transportieren und trocken kannst du ein dazugehöriges Seifensäckchen für 2 bis 3 Euro erwerben. 


Fact: Anstatt Seife zu kaufen, kannst du diese auch selbst herstellen! Du findest zahlreiche Tutorials auf verschiedenen Plattformen. Einfach mal den Suchbegriff „DIY Seife herstellen“ in die Suchmaschine eingeben.

Bienenwachs statt Frischhaltefolie!

… und versuchst ein Stück abzureißen. Doch da kommt das erste „Na toll“. Die Folie klebt mal wieder zusammen und du kannst sie nicht benutzen. Du traust dich ein zweites Mal, eine Folie abzureißen. Doch da passiert es wieder. Die Folie klebt erneut zusammen und wenn das nicht schon reichen würde, hast du dich zudem noch an der scharfen Kante geschnitten. 
Dir reicht’s …

Hast du denn schon etwas von dem neuartigen Produkt des „Bienenwachses“ gehört? Nein? 
Dann spitz mal deine Ohren. 
Mit Bienenwachs kannst du nämlich die lästige  Frischhaltefolie austauschen. Zudem kannst du Bienenwachstücher auch als Butterbrotdosen umfunktionieren. Neben der einfachen Handhabung kannst du die Bienenwachstücher auch in zahlreichen Mustern und Formen erwerben, sie selbst zuschneiden oder sogar selbst herstellen. 


Zum Schluss eine kurze Anleitung zum selbst herstellen:

Du benötigst:
* Baumwollstoff
* Pastillen aus Bienenwachs
* Pflanzenöl
* Backpinsel, Backpapier, Backblech und natürlich den Backofen

1. Schritt: den Stoff in die gewünschte größe  zuschneiden
2. Schritt: den Stoff mit dem Backpapier auf das Backblech legen
3. Schritt: Ofen auf 100 Grad – Ober-/Unterhitze vorheizen
4. Schritt: das Pflanzenöl auf den Stoff tröpfeln
5. Schritt: die Bienenwachspastillen gleichmäßig auf den Stoff verteilen
6. Schritt: Alles für 10 Minuten in den Backofen schieben und warten, bis das Wachs geschmolzen ist
7. Schritt: das geschmolzene Wachs mit dem Pinsel gleichmäßig verteilen und nochmal in den Backofen schieben
8. Schritt: wenn der Stoff gut durchgetränkt ist, nehme ihn vorsichtig mit den Fingerspitzen heraus und halte ihn kurz hoch, damit es an der Luft trocknen kann. 

Fact: 

Lebensdauer der Frischhaltefolie liegt bei 1-2 Tage und dann geht sie in die gelbe Tonne. 
Ein Bienenwachstuch jedoch kann bis zu einem Jahr genutzt werden und ist kompostierbar. Zudem kann das Bienenwachstuch als Anzündhilfe für den Kamin verwendet werden.


weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr unter:
https://wiesenheimat.com/bienenwachstuch-faq/

Plastik im Kleiderschrank 

Der Verbrauch an Kleidung in Deutschland ist groß. Laut Umweltbundsamt kauft jeder Deutsche durchschnittlich 26 Kilogramm Textilien, wovon bis zu 15 Kilogramm Bekleidung ist. Das ist fast doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt (!), der bei rund 8 Kilogramm liegt. Dabei hat die Herstellung von Textilien große ökologische und soziale Auswirkungen. Die Umwelt wird bei Anbau und Weiterverarbeitung der Rohstoffe durch Pestizide, Chemikalien und CO2 belastet und in vielen produzierenden Ländern müssen die Arbeiter*innen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten.  

Aber wusste ihr auch, dass sich in unserer Kleidung jede Menge Plastik befindet? Der Anteil an synthetischen Fasern hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Im Gegensatz zu Naturfasern können diese nicht biologisch abgebaut werden und landen durch das Waschen im Abwasser, wo sie Mikroplastik freisetzen. 

Doch woran könnt ihr erkennen, ob eure Kleidung Plastik enthält? Es empfiehlt sich ein genauer Blick auf das Etikett eurer Kleidung. 

 


Fact: 

Polyester ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Synthetikfaser. Aber aufgepasst, Polyester kann sich auch hinter folgenden Materialangaben verbergen: Trevira, Diolen, Polartec, Polarguard und Thermolite. Besonders häufig findet ihr diese Fasern in Outdoorbekleidung.  Eine weitere weitverbreitet synthestisches Faser ist Polyacryl. Es hat ähnliche Eigenschaften wie Wolle und wird daher sehr häufig in Verbindung mit Baumwolle verwendet. Polyacryl wird in den Etiketten auch als Orlon, Dralon und Dolan angegeben und wird vor allem für Strickwaren verwendet. Aufgrund der wasserabweisenden Eigenschaften wird in Funktionskleidung besonders häufig auf Polyamid gesetzt. Diese Faser ist auch als Nylon, Perlon, Antron, Tactel, Grilon oder Dederon bekannt. Elasthan, auch bekannt als Lycra, Dorlastan oder Spandex kommt vor allem bei dehnungsfähiger Kleidung zum Einsatz. Als Kunstseide bekannt ist die synthetische Faser Acetat. Ihr seht also, hinter einer ganzen Reihe an Angaben befinden sich nicht biologisch abbaubare Synthetikfasern. 

 

Tipp:

Wenn ihr bei genauerem Hinsehen nur festgestellt habt, dass ihr Kleidungsstücke mit den aufgeführten Angaben in eurem Kleiderschrank hängen habt: keine Panik! Durch die Verwendung eines speziellen Wäschesacks könnt ihr dafür sorgen, dass die durch das Waschen gelöste Fasern nicht ins Abwasser gelangen. 

Marktbesuch

In vielen Städten finden zwei bis drei Mal in der Woche Märkte statt. 
Die meisten Märkte haben entweder von 8-13 Uhr oder von 14-18 Uhr auf. Dort kannst du an einem schönen Tag eine Vielzahl an regionalen und saisonalen Lebensmitteln erwerben. Wozu zum Beispiel der regionale Honig, das frische Fleisch und guter Käse direkt vom Hof gehören. Du kannst deine Gelüste auf jeden Fall stillen.
Hier in Osnabrück hast auch du die Möglichkeit zum Markt zu gehen. Jeden Samstag findet ein großer Markt auf der großen Domfreiheit in der Osnabrücker Altstadt von 8-14 Uhr statt.

Falls dir der Termin nicht gut passt, kannst du an anderen Wochentagen auf den Markt gehen:
• Dienstag: Johanniskirche von 15 bis 18 Uhr 
• Mittwoch: Parkplatz Ebertallee von 8 bis 13 Uhr 
• Donnerstag: Platz am Lendenhof 8 bis 13 Uhr 
• Freitag: Platz am Riedenbach von 8 bis 13 Uhr 
(osnabrueck.de)

Fact: Vor allem können Studenten hervorragend auf dem Markt einkaufen gehen, da die individuelle Menge von Lebensmitteln an deinen Verbrauch angepasst werden kann.

Weitere Informationen:
https://www.wochenmarkt-osnabrueck.de/

Weihnachtsspecial

Frohen Nikolaus euch allen! 

An Nikolaus nutzen die Leute gerne Socken und Schuhe als Verpackung für kleine Geschenke. An Weihnachten sieht das mit der Verpackung anders aus. In vielen Familien werden die Geschenke in beschichtetes Geschenkpapier verpackt. Das macht sich optisch zwar super unter dem Weihnachtsbaum, der Umwelt schadet es aber. Entsorgt wird ein solches Papier im gelben Sack. Auch Folie zum Verzieren von Geschenken wird in der gelben Tonne entsorgt. Eine Alternative für beschichtetes Geschenkpapier ist unbeschichtetes Papier. Das kann ganz einfach in der Altpapiertonne entsorgt werden. Den Unterschied erkennt man an der Risskante der Papiere. Bei unbeschichteten Papieren sind einzelne Fasern zu erkennen.


Von uns wird allerdings eine weitere Alternative vorgestellt. Diese schont den Geldbeutel, ist recycelbar und ist der Hingucker unter den Geschenken. Christina hat es vorgemacht und in einer Bastelstunde mit ihrer Familie Geschenke nachhaltig verpackt. Doch was heißt nachhaltig verpackt? 

Ihr könnt die Geschenke für eure Liebsten ganz einfach in altes Zeitungspapier packen. So müsst ihr nicht in die Stadt falls euch das Geschenkpapier ausgegangen ist und spart den einen oder anderen Euro. Damit das Geschenk nicht nur schwarz und weiß gestaltet ist, kannst du auch getrocknete Materialien aus der Natur nutzen. Sie machen das Geschenk zu einem richtigen Hingucker. Die Naturprodukte kannst du ganz einfach bei einem kleinen Spaziergang im Wald sammeln und trocken. Beispielsweise Moos, Zweige oder verschiedene Tannenzapfen.

 

  • Fact: Der neue Trend nennt sich Eukalyptus. Diesen kannst du auf dem Markt oder im Blumenladen ergattern und zuhause trocknen lassen. Neben dem optischen Hightlight eignet sich Eukalytpus auch als süßlicher Raumduft. 

Alternativen fürs Bad.

Wie gestaltest Du deine Morgen- oder Abendroutine im Bad? Ob Wattepads oder Abschminktücher, der Konsument kann eine Vielzahl an Einwegprodukten im Drogeriemarkt kaufen. Doch durch die einmalige Benutzung landen die praktischen Helfer im Bad schnell in der Mülltonne und das Bad entwickelt sich zur Müllproduktionsstätte. Um das zu vermeiden, kannst du als Konsument auf nachhaltigere Alternativen zurückgreifen. Beispielsweise Mehrwegpads aus Bambus oder Zahnbürsten aus Bambus. Diese kannst du zum Beispiel im Ökolädchen Osnabrück erwerben.
 
 
Fact: Wusstest du, dass auch nicht nur die Verpackung von Kosmetikprodukten aus Plastik sind? IN zahlreichen Produkten ist Mikroplastik enthalten. Du siehst es zwar nicht, aber es ist da. Mit dem Kauf von mirkoplastikfreien Produkten kannst du das Angebot durch die Nachfrage mitbestimmen und die Welt plastikfreier gestalten! Mikroplastik adieu! 

weitere Informationen:
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/mikroplastik-und-kunststoffe-in-kosmetik-und-im-meer-26381
https://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das

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Tara Unverpackt - Altstadt Osnabrück

Wusstet Ihr, dass es in Osnabrück möglich ist, ohne Verpackungen Lebensmittel einzukaufen? 
In "normalen" Supermärkten ist es fast unmöglich ohne Verpackungen einzukaufen. Also probiert es doch mal in einem Unverpackt-Laden aus. Alles was Ihr dafür braucht, sind Netze, Dosen, Behälter oder Einmachgläser. 

Öffnungszeiten:
Mo. -Fr.: 10.00 - 18.30 Uhr
Sa.: 10.00 - 15.00 Uh

Also ran an's Befüllen!

Verschiedene Netze oder Behälter für den Einkauf!

Was nutzt du für den Transport von Lebensmitteln? 
Sind es ist die ausgestellten Plastiktüten im Supermarkt oder nachhaltige Alternativen? Versuche doch mal deine Lebensmittel mit gespülten Joghurtgläsern, Einmachgläsern, Mehrwegnetzen oder Jutebeuteln zu transportieren.
Du wirst eine Menge Plastik sparen!

Einkaufsmöglichkeiten:
* Joghurtgläser
* Netze aus Discounter (z.B. Lidl)
* Einmachgläser (z.B. IKEA)

Fact: Ende 2019 wurden in Deutschland die kostenlosen Kunststofftüten im Einzelhandel verabschiedet. In unserem Nachbarland Niederlande existiert diese Reglung schon seit Anfang 2016.

Weiter Informationen zu unverpackten Lebensmitteln:
https://www.tara-unverpackt.de/
https://www.huelle-und-fuelle.com/